Münzprüfer, Münzeinwurf oder Groschengrab. Feststand, diesmal wird auf jeden Fall einer eingebaut.
Ab nun werden sich die beiden Automaten auch immer mehr unterscheiden.
Mein Augenmerk wird weiter auf dem Q*Bert liegen, während mein Arbeitskollege eher an etwas “Universelles” weiterarbeitet.
Aber nun zum Fortschritt.
Q*Bert
Ich hab mich für die Kombination aus Münztüre und einen Münzeinwurf aus Guss vom Arcadeshop entschieden. Die Montage ist wirklich Easy. In die Frontplatte hab ich einfach den passenden Ausschnitt gesägt und die Kassentüre samt Münzprüfer verschraubt.
Rasgekommen ist folgendes. Das Coinschild lässt sich übrigens ganz einfach Austauschen.
“Uni” Cab
Mein Arbeitskollege wollte unbedingt einen elektronischen Münzprüfer haben. Also fiel die Wahl auf einen Münzkomparator vom Arcadeshop.
Diesmal aber nicht mit Kassentüre sondern einer richtigen Fronttüre. Somit kommt man noch ne Ecke einfach an das Innenleben als wie bei meiner Variante.
Das Dach besteht aus 2 Teilen, einem Ober- und Unterteil. Im Gegensatz zum Bubble Bobble war es diesmal aber schwieriger, da ich wie beim Original die richtigen Winkel einhalten wollte
Oberteil
Zum Glück hab ich von Mutti zu Weihnachten eine Akku Handkreissäge von Ryobi geschenkt bekommen. Damit kann man schön für die Stoßkanten den passenden Winkel sägen. Diesen hab vorher mit nem alten Schul-Geodreieck ausgemessen.
Dabei hab ich mich echt blöd angestellt. Hat dann aber doch noch geklappt. *g*
Unterteil
Für die Boxen, die im Unterteil befestigt sind, hatte ich diesmal keine Lust wieder stundenlang im Netz nach Mini Lautsprechergitter zu suchen. Deswegen wurden an dessen Stelle einfach viele viele kleine Löcher gebohrt. Dank einer Standbohrmaschine war das aber kein Problem.
Das Unterteil wird nur von 4 Magneten gehalten. Innendrinn war es einfach zu eng um es genau wie das Oberteil zu befestigen. Ist aber ziemlich stabil, da die Boxen nicht die Welt wiegen.
Zieht euch die Bilder rein!
Vor ein paar Tagen erreichten mich auch die ersten Arcadeparts.
Einen Großteil der Bestellung wurde freundlicherweise vom Arcadeshop gesponsert.
Dafür nochmal vielen lieben Dank!
Weiter gehts mit dem Boden und der Rückwand. Ist eigentlich nix aufregendes.
Ich hab halt wieder meine heiss geliebten Magnete für die Rückwand genommen.
Es wird mal wieder Zeit für ein neues Projekt und da mein Arbeitskollege auch ein grosser Fan der Mini Cabs ist, wird diesmal zu zweit gewerkelt.
Auf jeden Fall soll das neue Cab kleiner werden als der Mini Bubble Bobble. Dafür haben wir uns schon vor einiger Zeit bei Ebay zwei 10,4″ TFTs geschossen. Wir hätten es zwar gerne noch kleiner gehabt, aber nach unten hin werden die TFTs leider immer teurer.
Nach ein paar Überlegungen standen die ersten Eckdaten fest:
10,4″TFT
Q*Bert Cab Design (zumindestens bei mir)
Monitor Drehbar (mechanisch,elektrisch?!)
Münzprüfer
Mame PC
Lange Rede kurzer Sinn. Holz kaufen, Kreis- und Stichsäge angeworfen und los gehts.
Als erstes haben wir den Bauplan auf das MDF übertragen und ein Seitenteil als “Prototyp” ausgesägt. Anhand dessen haben wir die anderen drei Seitenteile mit Hilfe eines Bündigfräsers für die Oberfräse ausgefräst. Dafür muss man die Teile mit der Stich- oder Kreissäge nur ungefähr aussägen und mit der Oberfräse den restlichen “Überstand” wegfräsen. Damit kann man vollkommen identische Kopien seines Prototyps erstellen.
P.S. Fräsen ohne Absaugvorrichtung macht vieeeeeel Staub!
Die Zeit war reif für einen erneuten Besuch bei RetroGames e.V. in Karlsruhe. Mein letzter ist mittlerweile auch schon über 1 1/2 Jahre her.
Diesmal stand der Besuch ganz im Zeichen der Retro Snippets. Scorp.ius vom Circuit-Board war diesmal mit von der Partie und hat wieder gefilmt und interviewt was das Zeug hält. Lasst euch einfach überraschen.
Es hat auf jeden Fall wieder riesig Spass gemacht und ich hab mich sehr gefreut wieder vor Ort sein zu dürfen. Die Kollegen von den RetroGames e.V. sind echt Knorke. Macht weiter so Jungs!
Für mich gabs diesmal zwei Highlights. Zum einen der Tron Automat (richtig geil) und zum anderen, dass ich den Juno First Highscore geknackt hab. Naja ich muss zugeben, dass dieser nicht sonderlich hoch war, aber viellecht ist das auch der Anfang eines langjährigen Battles. Würde mir jedenfalls Spass machen, den beim nächsten mal wieder knacken zu müssen.
Als Preisgeld gabs ein Freigetränk .
Endlich geschafft. Naja, eigentlich schon vor ein paar Wochen.
Abschließend gesagt, hat mir das Projekt sehr viel Spass gemacht und ich würde jederzeit ein neues anfangen.
Auch, wenn an eingen Tagen der Bau des Automaten schwer an meinen Nervern gekratzt hat, bin ich doch froh es bis zum Ende durchgezogen zu haben.
Nun kann mein Sohn die ersten Macken reinhauen…aber damit werde ich mich wohl abfinden müssen. *fg*
Die Artworks sollten für dieses Projekt natürlich auch selber erstellt werden. Bis auf die Sidearts haben mir die schon vorhandenen Vorlagen im Netz aber nicht 100% zugesagt und somit hab ich einfach selber einen Teil Verktorisiert.
Also im Netz fix nach geeigneten Pixel Bildchen gegoogelt und diese quasi nachgezeichnet. Rausgekommen ist folgendes.
Das CPO und die Sidearts wurden per Laserdrucker ausgedruckt und mit einer selbstklebenden Buchbinderfolie von vorne und einer doppelseitigen Transferfolie von hinten beklebt. Damit liesen sich die Artworks ziemlich einfach aufkleben und ich musste nicht für viel Geld “richtige” Aufkleber kaufen. Allerdings dürfen keine Löcher in die Buchbinderfolie kommen, sonst bilden sich ruck zuck Luftbläschen. Also ist diese Variante eher nicht für eine Dauerbeanspruchung geeignet.